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Hybride Arbeitsmodelle: Arbeitsplätze in Zukunft gestalten

8. März 2022 - 17:32
Tobias Axt und Udo Themer, byon

Autor:   Tobias  Axt & Udo Thermer

Nach dem aktuellen Ausnahmezustand in der Arbeitswelt, werden Mitarbeiter nicht alle gleichzeitig an ihren Arbeitsplatz im Büro zurückkehren. Nicht nur die Lage der Corona-Pandemie wird eine Rolle bei der Rückkehr spielen. In den letzten Monaten sind die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten in den Fokus gerückt. Während Eltern oder Menschen mit Vorerkrankungen gerne im Homeoffice arbeiten, bevorzugt ein Single möglicherweise die Büropräsenz. So bereiten Unternehmen Strategien für ein hybrides Arbeitsmodell vor, bei dem Präsenz- und Heimarbeit einander ergänzen. Dabei sollten sie nach Lösungen für folgende Fragen suchen: Was bedeutet die neue Flexibilität für die technische Infrastruktur des Unternehmens? Wie verändert sich die Unternehmenskultur?

Breitbandinternet als Basis

Ein schneller Internetzugang bildet das Rückgrat eines hybriden Arbeitsmodells. Unternehmen kommen ohne eine solide Datenanbindung nicht mehr aus. Die Anforderungen eines digitalen Arbeitsplatzes kann nur ein Glasfaseranschluss zukunftssicher abbilden. Eine echte Breitbandverbindung über Glasfaser kann alle aktuellen und künftigen Bedarfe sowohl beim Download als auch beim Upload abdecken. Damit gehören ruckelnde Bilder und Tonstörungen bei Videokonferenzen der Vergangenheit. Die Belegschaft im Büro und im Homeoffice kann gleichzeitig auf die erforderlichen Programme oder Telefonie zugreifen, ohne, dass das Netz zusammenbricht.

Kommunikationsmanagement mit Kollaborationsplattformen

Cloud-basierte Infrastrukturen sind nicht ohne Grund ein Trend. Software-Lösungen wie Kollaborationsplattformen sind Cloud-Dienste. Sie können eine entscheidende Rolle spielen, um die Kommunikation am flexiblen Arbeitsplatz im Call- und Contactcenter sicher zu stellen. Auf der technischen und der zwischenmenschlichen Seite. Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams helfen, die Intensität der Kommunikation zusammenzuführen, indem sie Kanäle wie Telefonie, Chat und Co. vereinen. Die Contactcenter-Software kann ebenfalls eingebunden werden. Die Plattformen machen Präsenzen sichtbar. Durch Statusangaben lassen sich verfügbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzeigen. Diese sollten lernen, die Funktion routiniert in ihren Arbeitsalltag einzubauen. Mithilfe von Präsenzangaben kann weiterhin der digitale Belastungsfaktor der ständigen Erreichbarkeit und Informationsüberflutung kontrolliert werden.

Generationenkonflikt durch Homeoffice?

Älteren Beschäftigten fällt es schwerer, sich in technische Lösungen wie Kollaborationsplattformen einzufuchsen. Das kann zu weniger effizienter Kommunikation und schleppenden Arbeitsprozessen führen. Demgegenüber kennt in einigen Unternehmen bereits eine ganze Azubi-Generation keine anderen Rahmenbedingungen als das Homeoffice. Hier besteht die Gefahr, dass wichtige Umgangsformen wie etwa Rücksichtnahme und Höflichkeit verloren gehen. Eröffnet sich ein neuer Konflikt zwischen Digital Natives und Digital Immigrants? Nicht, wenn ein Unternehmen die Kommunikationsfähigkeiten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am digitalen Arbeitsplatz schult. Es bietet sich die gemeinsame Entwicklung von Verhaltensregeln im virtuellen Umgang in Workshops und Schulungen an. Das führt zu mehr Dialog und Verständnis auf beiden Seiten. Auch die unterschiedlichen Wertekataloge der Generationen beeinflussen die Sichtweisen. Um diese in Einklang zu bringen, sollten Jung und Alt gemeinsame Werte herausarbeiten. Die Kombination aus einem sicheren Umgang mit technischen Lösungen und dem gegenseitigen Respekt trägt am Ende zu einer professionellen Zusammenarbeit am hybriden Arbeitsplatz bei.

Essenziell ist zudem das Zusammenspiel von Mitarbeitern im Büro und denen, die von Zuhause arbeiten. Es gilt, geeignete Kommunikationswege festzulegen und Arbeitsprozesse anzupassen. Virtuelle Teambuilding-Maßnahmen wie ein kreatives Brainstorming per Videochat können die Kooperation von Arbeitsteams zusätzlich verbessern.

In der obigen Aufzeichnung der Session beim Branchentreff Erfolgreiches Contactcenter stellt die byon GmbH Lösungen anhand von Kundenprojekten vor, die die Antworten auf folgende Fragen veranschaulichen:

  • Welche technischen Lösungen benötigt ein Unternehmen für ein hybrides Arbeitsmodell?
  • Wie kann die Unternehmenskultur angepasst werden?
Autor: 

Tobias Axt

Tobias Axt, Sales Manager byon gmbh

Tobias Axt, geprüfter IT-Okönom (IHK)

Seit 2015 in der byon gmbh unter dem Dach der CONSENSE GRUPPE in Frankfurt am Main als Sales Manager tätig. Mit der Einführung einer byon Partnerstruktur in 2017 übernahm er zusätzlich das technische Consulting im Bereich IP-Telefonie für dieses Segment.

Udo Thermer

Udo Thermer, byon

Udo Thermer ist seit 1999 im Bereich Telekommunikation mit dem Schwerpunkt Kommunikationssysteme tätig. Hier hat er vor allem in vertrieblicher Ausrichtung seine Erfahrung bei einem internationalen Telekommunikationsunternehmen gesammelt. Ab 2005 war er bei consense zunächst in Vertrieb und Beratung tätig, später als Vertriebsleitung.